Benefizveranstaltung war ein großer Erfolg

Peter Schmid rief und alle kamen. Immerhin feierte der von ihm ins Leben gerufene Förderverein „Unterstützung schwerstkranker und behinderter Kinder“ seinen 15. Geburtstag. Zu den Gästen zählte auch Ministerpräsident Torsten Albig (SPD), der die Schirmherrschaft zur Veranstaltung auf dem Büchener Amtsplatz übernommen hatte. „Dass wir hier so zahlreich zusammen gekommen sind, zeigt doch, wie erfolgreich ihre Arbeit in den vergangenen 15 Jahren war und auch heute noch ist“, sagte Albig.

Peter Schmid und seine Helfer böten vieles an, um den Betroffenen den Alltag etwas schöner zu machen. „Sie wissen, was es bedeutet, wenn man allein gelassen wird. Ich kann das sehr gut nachvollziehen, denn ich habe meine eigenen Erfahrungen machen müssen“, so Albig. Dann erzählte der Landesvater, dass eines seiner Kinder mit einem Loch im Herzen zur Welt kam. „Dabei habe ich Menschen kennen gelernt, die wie sie, lieber Herr Schmid, Kerzen aufgestellt haben, die den Betroffenen den richtigen Weg weisen. Sie sind ein Kerzenanzünder in unserer Gesellschaft und machen immer wieder deutlich, dass nach jeder Nacht ein neuer Tag erwacht.“

 

Peter Schmid und Ministerpräsident Torsten Albig

Peter Schmid und Ministerpräsident Torsten Albig

Peter Schmid fragte die rund 300 Gäste im Festzelt: „Was sind schon 15 Jahre?“ Die Antwort gab er selbst. „Kommen sie mit mir mit, wenn sie schweigen können. Einen Monat lang. Dann verstehen sie, was es heißt, 15 Jahre bei uns ehrenamtlich tätig zu sein.“ Schmid bezeichnet es bewusst nicht als Arbeit, sondern als Tätigkeit. Würden er und seine Mitstreiter es als Arbeit bezeichnen, so wären sie fehl am Platze. Sie alle seien ehrenamtlich tätig und das mit Freude und aus voller Überzeugung, so wie auch er selbst das alles mit Herzblut mache. Wie vielen Kindern der Förderverein bislang geholfen habe, könne er nicht sagen. Er führe keine Strichliste, denn es gehe um Menschen, nicht um irgendeine Ware. Einen besonderen Dank aber widmete Schmid seiner Frau. Sie verzichte auf Vieles und nur durch ihr Verhalten könne er seine ehrenamtliche Tätigkeit so ausführen, wie er es sich selbst von ganzem Herzen wünsche.